Frau betrachtet die Welt am Ufer sitzend in die Sonne schauend

Wahrnehmung

Wahrnehmung heißt, etwas für wahr nehmen, als wahr anerkennen. Etwas als wahr annehmen, anerkennen, hat nichts mit dem zu tun, was wahrhaftig ist. Das was wahrhaftig ist kann ich nur tief in mir spüren, wenn ich im Hier und Jetzt frei von Wahrnehmungen bin.

Alles was ich als wahr anerkenne zeigt sich mir in meiner Realität. Wir nennen es auch Leben, Umwelt und so weiter. Das heißt aber auch, dass ich in meinem Leben, meiner Umwelt, meiner Realität, meine Wahrnehmungen sehen und erleben kann. Mit anderen Worten, meine Umwelt spiegelt mir meine Wahrnehmungen wieder. Dies ist eine Kommunikation an mich selbst. Ich kann diese „Spiegelung“ bewusst betrachten oder sie ganz unbeachtet lassen. Es ändert nichts daran, dass es eine Wiederspiegelung ist.

Wenn ich die „Spiegelung“ unbeachtet lasse, mir dessen nicht bewusst bin, dann nehme ich es in der Regel als etwas im Außen, von mir getrennt, wahr; das da hat nichts mit mir zu tun. Diese Wahrnehmung führt zur Wahrnehmung der Trennung. Das da ist da draußen und hier bin ich.

Die bewusste Betrachtung der sogenannten Spiegelungen erlaubt mir mich selbst in meinem Ausdruck zu betrachten.

Wahrnehmungen welche die physische Realität betreffen sind sozusagen Verabredungen welche wir miteinander getroffen haben um uns in dieser Realität miteinander zu erleben.

Eine Wahrnehmung entspricht immer der Bewusstseinsebene in welcher ich mich erlebe.