Heute Morgen kam beim aufwachen eine neue Klarheit für mich herein.
Vor einer Zeit gab ich einen Workshop, welcher aus meiner Beurteilung heraus, nicht so verlief wie ich es mir vorgestellt hatte. Aus meiner menschlichen Sicht war ich nicht in der Lage meine wahre „Arbeit“ zu erkennen. Dieses Nichterkennen ergab sich allerdings nur durch meine eigenen Vorstellungen wie meine Arbeit auszusehen hätte und stand in keinem Verhältnis zu den wahren Tatsachen. Im Nachhinein konnte ich erkennen, auf welche Art und Weise ich mich selbst in meinem Wert beurteilte und verurteilte.
Dieses Erkennen konnte für mich erst herein kommen nachdem ich mir mehrere Situationen in einer Art und Weise kreiert hatte durch welche diese inneren Werturteile für mich mehr und mehr erkenntlich wurden, so dass ich es nun auch als Mensch auf meinen inneren Ebenen verstehen konnte. Weiterhin bleibt meine Kern-Erfahrung so intim, so eigen zu meinem eigenen inneren Verständnis, dass jeder Versuch es zu erklären scheitern würde. Ich kann andere wiederum nur dazu einladen sich auf ihre eigenen Erfahrungen zu konzentrieren und ihre eigenen Klarheiten ihrem inneren Verständnis und Erfassungsvermögen entsprechend zu erlauben, wie man auch den Geschmack von Lebensmitteln nur erfahren kann.
Meine Essenz hieraus ist immer wieder dieses Erkennen des immensen Geschenkes an mich selber, durch diese Kreationen von scheinbarem Leid und scheinbarem fehlen innerer Kommunikationen, zu Zeiten wo ich es so beurteile und somit auch so empfinde. Meine scheinbaren finanziellen Krisen haben mir zu so tiefen Einsichten verholfen um erkennen zu können, auf welche Art und Weise ich kreiere. Dieses Erkennen können war mir immer nur dann möglich, wenn ich mich in die vollkommene Akzeptanz meiner Situation begeben konnte. Durch diese innere Akzeptanz gab ich mir selbst meine Anerkennung auf meinem Weg, und durch diese Anerkennung wurde die Erfahrung der jeweiligen Situation um ein wesentliches leichter und spielerischer.
Mein „Problem“ während einer langen Zeit war allerdings, dass ich nicht in diese Anerkennung, diese Akzeptanz gehen konnte. Heute erkenne ich, dass auch diese Zeit mir äußerst nützlich war, obwohl oft als lang und sehr schwierig empfunden. Und doch spiegelte es mir nur meine Glaubensvorstellungen wieder die zu „das Leben ist schwierig“ gehörten, sowie meine Selbstverachtung durch meine Verweigerung in Bezug auf die Akzeptanz meiner eigenen Kreationen, meines eigenen Seins. Bis ich an den Punkt kam, wo ich erkennen konnte, dass auch die Verweigerung und die Nichtakzeptanz nichts weiter als eine Erfahrung in sich selbst ist.
Kommentar schreiben