Meine Welt

Wie ich die Welt durch meine Augen betrachte ist sicherlich nicht die Art, wie es viele andere tun. Meine Herausforderung liegt nur darin mich trotzdem firm in meiner inneren Betrachtungsweise zu halten. Es ist wichtig für mich, dass ich mich innerlich wohl fühle, auch wenn ich mit den meisten anderen Menschen auf dieser Welt nicht übereinstimme. In mir ergibt sich ein immenses inneres Wohlgefühl, wenn ich vollkommen meiner inneren Stimme folge. Das Gegenteil tritt ein, wenn ich mich nach dem richte, was andere Menschen als Falsch oder Richtig ansehen. Dies ist auch der Fall wenn ich mich in meinem eigenen Konflikt im Glauben an ein Falsch und ein Richtig befinde.

Die Art und Weise, wie andere Menschen auf die Welt schauen und sie beurteilen ist aus meiner Sicht nur die Betrachtungsweise durch ihre eigenen Glaubensmuster hindurch. Für mich sind die Glaubensvorstellungen der Anderen nicht mehr wichtig. Ich achte und ich ehre sie, aber ich mache sie nicht mehr zu den meinen. Ich wähle für mich selber, woran ich glauben möchte und woran nicht; und ich erkenne, dass diese, meine Wahl nur für mich selber gilt. Meine eigene Freiheit gebe ich mir selbst und ich erlaube allen Anderen ihre eigene Freiheit.

Für mich sind Vorstellungen und Glaubensmuster die Grundlage unserer Erfahrungen, die Art und Weise, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Durch meine Glaubensvorstellungen gestalte ich mir meine ganz eigene Welt und bringe sie dadurch in Erfahrung.

Meine Welt der Erfahrung und Wahrnehmung ist nicht mehr die, die es noch vor ein paar Jahren oder sogar vor nur wenigen Wochen war. So vieles hat sich in meinem Leben verändert, meine Wahrnehmung und meine Betrachtungsweise haben sich immens verändert und verändern sich immer noch. Worte können es kaum noch beschreiben. Mehr und mehr erkenne ich die Symbolik in unserer physischen Erscheinung und beginne mich darin wieder zu erkennen.

Menschliche Werte haben für mich fast vollständig an Bedeutung verloren. Wenn ich anderen Menschen zuhöre oder Situationen betrachte, sehe und höre ich weniger die Worte als das, was hinter den Worten und den Situationen sich bewegt; ihr Ausdruck, ihre „Energie“, und ich „sehe“ den Schöpfer in seinen eigenen Kreationen in seiner Erfahrung.

Wenn ich meine scheinbare äußere Welt betrachte, betrachte ich mich hauptsächlich selber und nehme trotzdem die anderen wahr. Ich beziehe alles auf mich selber und lasse dabei gleichzeitig alles dort, wo es herkommt. Ich übernehme keinerlei Verantwortung mehr für Kreationen der anderen und befinde mich trotzdem in der vollkommenen Akzeptanz einer jeden Kreation gegenüber.

Die so genannte Natur ist für mich ein besonderes Bezugsfeld, obwohl ich sie relativ selten besuche. Doch fühle ich diese spezielle Nähe zu ihr und nehme oft ihre Liebe wahr, welche sie für mich widerspiegelt, wenn ich sie in meiner offenen Wahrnehmung betrachte….

So „wandele“ ich durch meine eigene Welt und staune und erfreue mich an ihr.

Und ich erfreue mich, wenn ich dir in deiner Welt begegne….

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