Die verbotene Freude

Seit einiger Zeit zeigt sich bei mir ein weiterer markanter Glaubenssatz im Zusammenhang mit meinem Wertgefühl. Er heißt:

„Ich muss etwas tun, um wertvoll zu sein.“

Obwohl der zweite Satzteil nicht vollkommen in meinem Bewusstsein ist sondern nur im Hintergrund für mich wahrnehmbar ist.

Doch durch diesen Satz bringe ich mich selber immer wieder in eine gewisse innere Unruhe und verneine mir selber mein Wohlgefühl und meine innere Freude.

Wenn ich diesem Gefühl dann weiter zuschaue, es beobachte, dann zeigt sich mir ein weiterer Glaubenssatz:

„Wenn ich mir meine Freude erlaube dann tauge ich nichts….“

Aus diesem inneren, tief versteckten Glaubensatz heraus habe ich mir einen Großteil meines Lebens kreiert. Immer wieder habe ich mir meine innere Freude schon im Keim erstickt, so dass ich den inneren Mechanismus gar nicht mehr wahrnahm. Nach langem erlauben und immer wieder beobachten wurden die „Einzelteile“ dieser automatischen Reaktion für mich immer klarer sichtbar. Teilweise kamen Gefühle auf, als wäre die Freude verboten…. doch auch das war nichts weiter als weitere alte Glaubensmuster aus anderen Zeiten.

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